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	<title>KunstWerk &#124; Blog &#124; Infos &#187; Organisiert sein</title>
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	<description>News - Berichte - Praxiswissen</description>
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		<title>Für KundInnen erreichbar sein</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 07:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Scheer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Organisiert sein]]></category>
		<category><![CDATA[Praxiswissen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Einrichtung einer Rufumleitung auf zwei Handys gleichzeitig sorgt für eine optimale Ereichbarkeit durch KundInnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_91" class="wp-caption alignright" style="width: 251px"><a href="http://www.kunstwerk-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/RS-m-Montur02.jpg"><img class="size-full wp-image-91" title="RS - maskiert" src="http://www.kunstwerk-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/RS-m-Montur02.jpg" alt="Bildhauer mit Vollschutz" width="241" height="283" /></a><p class="wp-caption-text">Da hörst du nix.</p></div>
<p>Für alle, die vor dem Problem stehen, dass sie auch im Atelier oder bei einem Vor-Ort-Projekt erreichbar sein müssen oder wollen aber um ihr teures Handy oder Smartphone bangen, bietet sich ein zweites Handy mit einer zweiten, parallel geschalteten Simkarte an.<br />
Geht ein Anruf ein, werden beide Karten angesprochen. Die Telefone klingeln gleichzeitig, bis an einem abgehoben wird.</p>
<p>Bei mir hat sich die Kombination eines staub- und spritzwasserresistenten Outdoor-Handys mit einem Smartphone bewährt. Das Outdoor-Gerät vibriert, sodass ich selbst bei laufenden Maschinen und mit Gehörschutz praktisch jeden Anruf mitbekomme.<br />
Nachdem ich mich ausgepackt habe, kann ich das Gespräch entgegen nehmen und gleichzeitig mit dem Smartphone in der Kalenderanwendung nach einem freien Termin suchen  oder in der Anmeldeliste für unsere Bildhauerkurse nachsehen, ob noch Plätze für einen bestimmten Workshop frei sind.</p>
<p>Für die Freizeit wiederum ist die Nutzung eines Bluetooth-Headsets in Verbindung mit dem Smartphone günstiger. Das verstaubte Werkstatt-Telefon <span id="more-76"></span>bleibt im Atelier und der elektronische Organisator kommt mit. Nur ist es eben schwierig, zu telefonieren und zugleich etwas im Gerät nachzusehen. Ist der Ohrstöpsel dabei, kann ein Gespräch direkt damit angenommen werden oder bei Bedarf vom Handy ans das Hörgerät übergeben werden.</p>
<p><a href="http://www.kunstwerk-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/telefonieren-web.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-88" title="Erreichbar sein" src="http://www.kunstwerk-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/telefonieren-web.jpg" alt="Allways on für Kunden" width="245" height="283" /></a>Für &#8220;Business-People&#8221; ist das natürlich kalter Kaffee. Dennoch scheinen das &#8220;Art-People&#8221; immer noch für zu freaky zu halten. Ich denke aber, dass Alleinunterhalter, wie es KünstlerInnen meist sind, sich dieser Technik durchaus bedienen sollten.</p>
<p>Wer auf dem Standpunkt steht, dass Künstler sich möglichst rar machen und für normalsterbliche nicht zu erreichen sein sollten, braucht sich darum natülich nicht zu sorgen.<br />
Einen großen Vorteil haben KünstlerInnen schließlich. Sie stellen etwas Einzigartiges her und ein Interessent (sei es Galerist oder Sammler oder Gelegenheitskunden) kann gewöhnlich nicht einfach den Nächsten oder die Nächste anrufen kann.</p>
<p>Trotzdem sollten in der Kommunikation keine unnötigen Hürden aufgebaut werden. Ein Anrufbeantworter ist zwar eine tolle Erfindung aber als alleinige Lösung nicht ausreichend.</p>
<p>Gewöhnlich kommen Anrufe auf dem Festnetzanschluss an. Eine Mobilfunknummer als reguläre Arbeitsnummer anzugeben ist auch nicht sinnvoll, obwohl die Hemmschwelle, auf dem Handy anzurufen, bei KundInnen abgenommen hat.</p>
<p>Das Ganze macht selbstverständlich nur dann einen Sinn, wenn für die Festnetznummer eine Rufumleitung eingerichtet wird. Das kostet Geld, vereinfacht aber die Kommunikation und das Leben erheblich.</p>
<p>Bei mir hat schon seit Jahren nicht mehr das normale Telefon geklingelt. Sämtliche <em>geschäftlichen </em>Nummern werden auf meine Mobilnummer umgeleitet.<br />
So schaffe ich eine sehr kundenfreundliche Möglichkeit, mich zu erreichen. Einige Male pro Monat muss mein AB übernehmen, wenn ich beispielsweise gerade ein anderes Gespräch führe oder im Restaurant sitze und nicht abnehme.</p>
<p>Um die Umleiterei etwas kostengünstiger zu gestalten, kann ein Vertrag mit einer sogenannten Homezone eingerichtet werden, wie es verschiedene Provider anbieten. Innerhalb eines Umkreises von zwei Kilometern um den Festnetzanschluss werden eingehende Anrufe kostenlos weitergeleitet (*Hinweis: siehe unten). Insgesamt kosten mich diese Umleitungen monatlich etwa 15 Euro zusätzlich. Nicht eingerechnet sind die gesparten Telefongebühren und der Aufwand, wenn ich jemanden zurückrufen müsste.</p>
<p>Lohnt sich das also wirklich?</p>
<p>Vor einigen Jahren hatte ich einen Kunden der vor dem Anruf bei uns eine andere Firma angerufen hatte. Da war nur der Anrufbeantworter in der Leitung. Mit dem mochte der Mann aber nicht reden. Stattdessen rief er bei KunstWerk an und vergab den Auftrag an uns. Die Auftragssumme: 9700 Euro.</p>
<p>.</p>
<div id="attachment_78" class="wp-caption alignright" style="width: 361px"><a href="http://www.kunstwerk-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Telefongrafik1.jpg"><img class="size-full wp-image-78 " title="Telefongrafik" src="http://www.kunstwerk-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Telefongrafik1.jpg" alt="optimale Anrufweiterleitung" width="351" height="516" /></a><p class="wp-caption-text">Die optimale Anrufweiterleitung</p></div>
<p>*Hinweis: Das Modell funktioniert (zumindest bei T-mobile) mit einer virtuellen Festnetznummer. Es gibt also keine Dose, in das ein Telefonkabel gesteckt werden kann. Stattdessen wird von dieser virtuellen Nummer direkt auf die Mobilfunknummer umgeleitet. Bei einem Anbieterwechsel kann es hier eventuell zu Problemen kommen, die angestammte Nummer mitzunehmen. Besser ist es, die bereits vorhandene und bekannte Telefonnummer zu behalten und von dort eine feste Rufumleitung auf die virtuelle Nummer einzurichten, die dann wiederum an das Handy weiterleitet. Die Weiterleitung im Festnetz kostet nur wenige Cent, schützt aber vor späterer Verwirrung bei KundInnen und GeschäftspartnerInnen.</p>
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		<title>Die wichtigen Dinge tun</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 22:35:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Scheer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisiert sein]]></category>
		<category><![CDATA[Effektivität]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht alles, was wir mit den Instrumenten der Zeitplanung erledigen können, ist es auch wert, getan zu werden. Es kommt darauf an, die wichtigen Dinge zu tun, um uns nicht zu verzetteln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Zeitplanung und Zeitmanagement können effiziente Mittel sein, um seine Aufgaben zu meistern. Dennoch hinken diese Instrumente immer der Wirklichkeit hinterher, wenn wir die falschen oder unwichtigen Dinge tun. Sie sind eben nur effizient (leistungsfähig) aber nicht immer effektiv (wirkungsvoll).<br />
Damit wir uns nicht nur abstrampeln in dem Bemühen, alle unsere selbst gesteckten oder von außen an uns herangetragenen Aufgaben zu erfüllen, ist es sinnvoll, <span id="more-36"></span>vorher zu entscheiden, ob wir diese neue Aufgabe überhaupt ausführen wollen.<br />
Es kommt ja nicht nur darauf an, dass wir möglichst viel tun, sondern darauf, die Dinge zu tun, die uns wichtig sind.<br />
Mir ging es vor einigen Jahren so, das ich einfach fasziniert war von den Möglichkeiten, die mir mein Pocket-PC in Sachen Aufgabenverwaltung und Terminplanung eröffnete. Ich bin ein ausgesprochener Technikfreak. Jede Kleinigkeit, die mir einfiel, schrieb ich also in die ToDo-Liste eines höchst übersichtlichen Programms. Schließlich umfasste diese Liste der Aufgaben, die ich noch nicht erledigt hatte, 165 Punkte.<br />
An dieser Stelle wurde mir klar, dass es so nicht weitergehen kann. Es war ein Berg an Tätigkeiten, der über die Jahre angewachsen war und sich nicht abtragen ließ. Nach und nach (und unter Qualen) löschte ich alle Aufgaben aus dieser Liste, von denen ich wusste, dass ich sie ohnehin nie erledigen würde. Sie waren entweder unwichtig oder ich hatte sie nur übernommen, weil ich nicht nein sagen konnte. Als ich die Marke 100 unterschritt, fing die Sache an, mir Spaß zu machen. Inzwischen pendelt der Füllstand meines Aufgaben-Silos 40 Punkten. Das ist zwar nicht wenig, aber auszuhalten.<br />
Jetzt halte ich es so, dass ich erst abschätze, was ich bewältigen kann, bevor ich mir etwas &#8220;auf den Teller&#8221; lege oder legen lasse. Freilich klappt das nicht immer und gelegentlich muss ich meine Liste wieder etwas zurecht stutzen. Im großen und ganzen funktioniert das recht gut.<br />
Ausschlag gebend sind die Überlegungen, ob die Aufgabe<br />
in meinen Möglichkeiten liegt,<br />
ob ich die Zeit dafür habe,<br />
ob sie meinen Zielen und Werten entspricht (darüber mehr an anderer Stelle) und<br />
welchen Aufwand sie nach sich ziehen könnte.<br />
Die Erkenntnis, dass wir nicht über jeden Stock springen müssen, der uns hingehalten wird, kann befreiend sein. Wir müssen nicht jedes Ausstellungsangebot annehmen, nicht jede Arbeit ausführen und nicht jeder Bitte entsprechen, die an uns herangetragen wird.<br />
</span></p>
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