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	<title>KunstWerk &#124; Blog &#124; Infos &#187; Projektmanagement</title>
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	<description>News - Berichte - Praxiswissen</description>
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		<title>Effektiv arbeiten mit Mindmaps</title>
		<link>http://www.kunstwerk-online.de/blog/2010/03/30/effektiv-arbeiten-mit-mindmaps.html</link>
		<comments>http://www.kunstwerk-online.de/blog/2010/03/30/effektiv-arbeiten-mit-mindmaps.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 07:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Scheer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxiswissen]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Effektivität]]></category>
		<category><![CDATA[Mindmap]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Mindmaps sind das ideale Instrument, um kleine und mittlere Projekte zu planen. Sie eignen sich sehr gut für Einzelpersonen, sind leicht anzuwenden und erfordern nicht mehr als einen Stift und ein Blatt Papier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Serie Projektmanagement (Teil 2)</strong></p>
<p>Eine einfache und leicht zu nutzende Technik, ein Projekt zu planen (und für viele andere Arten von strukturierten Übersichten), ist die Verwendung von Mindmaps.</p>
<p>Das Thema der Mindmap steht in der Regel in der Blattmitte. Von dort werden Äste für jeden weiteren Oberbegriff eingezeichnet. Jeder weitere Begriff bekommt einen Zweig an entsprechenden Ast. So entsteht ein verzweigtes Gebilde, das bei jeder neuen Übersicht anders aussieht. Eine Mindmap ist wie eine verschachtelte Liste oder ein Index, nur in die Fläche übertragen.</p>
<p>Das schöne daran ist, dass ständig etwas eingefügt und ergänzt werden kann, ohne dass die Übersicht über das Ganze verloren geht. In linearen Gliederungen ist das nur möglich, wenn<span id="more-167"></span> man unter jedem Hauptpunkt genügend Platz für Ergänzungen lässt. Dabei können sich solche Gliederungen über mehrere Seiten erstrecken. Auch wenn sie zunächst etwas chaotisch anmutet, ist die Mindmap besser zu überblicken, als eine Gliederung in Listenform.</p>
<p style="text-align: left;">Ich habe mir z.B. für die Vorplanung von Ausstellungen, insbesondere bei Teambesprechungen, angewöhnt, die Mindmap mit einer linearen Liste für den Zeitplan zu kombinieren (siehe Grafik).<br />
Das hat den Vorteil, dass die nicht zeitabhängigen Informationen wie Ansprechpartner, Daten über Orte und allgemeine Aufgaben im verzweigten, assoziativen Bereich stehen und beliebig ergänzt werden können. Die Aufgaben und Meilensteine, die in einen zeitlichen Rahmen eingeordnet werden müssen, sind in der Zeitleiste besser aufgehoben, denn es ist wichtig, dass bestimmte Termine eingehalten werden müssen, um das Projekt sauber über die Bühne zu bringen. Gegebenenfalls können von einzelnen Punkten in der Zeitleiste Hinweispfeile zu Zweigen in der eigentlichen Mindmap zeigen.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_168" class="wp-caption aligncenter" style="width: 528px"><a href="http://www.kunstwerk-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Mindmap01.jpg"><img class="size-full wp-image-168   " style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Mindmap01" src="http://www.kunstwerk-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Mindmap01.jpg" alt="Handgeschriebene Mindmap" width="518" height="297" /></a><p class="wp-caption-text">Planung für die Ausstellung von Petra Förster bei KunstWerk</p></div>
<p>Um Mindmaps in einem handhabbaren Rahmen zu halten, werden für jeden Zweig nur einzelne Stichwörter oder kurze Begriffe verwendet, die lediglich klar genug sein müssen, damit die Autorin / der Autor später damit noch etwas anfangen kann. Auch eine deutliche Schrift erhöht die Übersichtlichkeit. Es lohnt sich, sich hier Mühe zu geben, damit die Mindmap nicht doch noch im Chaos endet.</p>
<p>Wer lieber am Rechner plant, kann auf Mindmapping-Programme zurück greifen. Für einfache bis mittlere Planungen reicht zum Beispiel die kostenlose OpenSource-Software FreeMind aus (siehe Grafik). Sehr ausgereift, mit 355 Euro aber auch etwas teurer, ist Mindmanager von Mindjet. Dafür bietet es umfangreiche Funktionen und Schnittstellen bzw. Verknüpfungen zu Microsoft Office-Programmen sowie Hyperlinks und ist grafisch ansprechender. Für das gemeinsame Arbeiten über größere Entfernungen gibt es Online-Services für Mindmapping wie MindMeister.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_169" class="wp-caption aligncenter" style="width: 527px"><a href="http://www.kunstwerk-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/mindmap03.jpg"><img class="size-full wp-image-169   " title="mindmap03" src="http://www.kunstwerk-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/mindmap03-e1269808895677.jpg" alt="Mindmap mit FreeMind" width="517" height="269" /></a><p class="wp-caption-text">Planung Workshops für Firmen mit FreeMind</p></div>
<p>Der große Vorteil von Mindmapping-Programmen ist, dass die Themen und Ideen erst einmal völlig unstrukturiert aufgeschrieben und später umsortiert und korrigiert werden können. Nur mit Stift und Papier versehen muss man sich vorher klar machen, wie die Struktur der Map aussehen soll, sonst entsteht doch eher ein Chaos als eine Übersicht. Das braucht etwas Übung, ist aber nach einigen Versuchen gut zu meistern.</p>
<p>Der Vorteil der Offline-Variante ist die Ungebundenheit. Man kann sich beispielsweise an einen schönen und inspirierenden Ort setzen und ohne Ablenkung am Thema arbeiten &#8211; und alles ohne Akku oder Kabel. Bei einer Besprechung in der Gruppe ist es oft auch nicht angebracht, hinter einen Notebook zu verschwinden. Und schließlich können die handgeschöpften Ideenkarten noch mit individuellen Bildchen versehen werden, wie viele sie ohnehin beim Nachdenken auf einen Zettel skribbeln würden. Eine solche Map bleibt besser in der Erinnerung verankert und muss vielleicht nur noch selten oder gar nicht mehr konsultiert werden, um sich die Notizen ins Gedächtnis zurück zu holen.</p>
<p>Mindmaps sind wirklich vielseitig und können für Projektplanungen, Telefonnotizen, Checklisten, Präsentationen, Buchvorlagen, Regieübersichten, Seminarabläufe und vieles mehr verwendet werden.</p>
<p><strong>Der kleine Tagesplan</strong><br />
An Tagen, die besonders voll sind und an denen es darauf ankommt, verschiedenste Termine einzuhalten, habe ich für mich eine Tagesmap entwickelt, die ebenfalls einen Ablaufplan mit einer ToDo-Liste kombiniert (siehe Grafik). Auf einen Zettel in Postkartengröße geschrieben, passt die Mindmap einmal gefaltet in die Hemdtasche und ist so schnell bei der Hand und übersichtlicher als ein Kalender oder auch ein PDA bzw. ein Smartphone.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_170" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://www.kunstwerk-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/mindmap02.jpg"><img class="size-full wp-image-170 " title="mindmap02" src="http://www.kunstwerk-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/mindmap02-e1269809092865.jpg" alt="Tages-Mindmap" width="512" height="322" /></a><p class="wp-caption-text">Beispiel Tages-Mindmap (fiktiv)</p></div>
<p><strong>Literatur</strong><br />
&#8230; gibt es eine ganze Menge<br />
Einfach in eine Suchmaschine &#8220;mindmap literatur&#8221; eingeben und weitersehen.</p>
<p><strong>Links</strong></p>
<p><strong>FreeMind</strong> 8.1 (Open Source, kostenlos)<br />
<a href="http://freemind.sourceforge.net/">http://freemind.sourceforge.net/</a><br />
Deutsche Version:<br />
<a href="http://www.chip.de/downloads/FreeMind_30513656.html">http://www.chip.de/downloads/FreeMind_30513656.html</a></p>
<p><strong>XMind</strong> 3.1 (Open Source, etwas eingeschränkte Version kostenlos, ProVersion 49 US-Dollar pro Jahr)<br />
<a href="http://www.xmind.net/">http://www.xmind.net/</a><br />
Deutsche Version:<br />
<a href="http://www.chip.de/downloads/XMind_34360761.html">http://www.chip.de/downloads/XMind_34360761.html</a></p>
<p><strong>MindManager</strong> 8 von Mindjet (ca. 350 Euro, 30-Tage-Testversion kostenlos)<br />
<a href="http://www.mindjet.com/index.html?lang=de">http://www.mindjet.com/index.html?lang=de</a></p>
<p><strong>Creative MindMap</strong> 4 von Data Becker (ca. 20 Euro)<br />
<a href="http://www.databecker.de">http://www.databecker.de</a></p>
<p><strong>MindMeister</strong> Online-Mindmaps (sehr eingeschränkte Version kostenlos, Vollversion 18 / 59 / 75 / 108 US-Dollar pro Jahr)<br />
<a href="http://www.mindmeister.com/de/home">http://www.mindmeister.com/de/home</a></p>
<p><strong>Liste</strong> weiterer Online-Mindmapping-Programme<br />
<a href="http://www.tim-bormann.de/mind-map-kostenlos-erstellen/">http://www.tim-bormann.de/mind-map-kostenlos-erstellen/</a></p>
<p>.</p>
<p>Nächstes Thema<br />
Ablaufplan / Gantt-Diagramme</p>
<p>Vorheriges Thema:<br />
Projekte ohne Fehlstart beginnen<br />
<a href="http://www.kunstwerk-online.de/blog/2010/02/24/projekte-ohne-fehlstart.html">http://www.kunstwerk-online.de/blog/2010/02/24/projekte-ohne-fehlstart.html</a></p>
<p>.</p>
<p>Autor: Rainer Scheer</p>
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		<item>
		<title>Projekte ohne Fehlstart</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 07:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Scheer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxiswissen]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Effektivität]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kunstwerk-online.de/blog/?p=98</guid>
		<description><![CDATA[Bevor wir ein Projekt starten, sollten wir uns einige kritische Fragen stellen. Sonst laufen wir Gefahr, das es im Sande verläuft oder im Fiasko endet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Serie Projektmanagement</strong> (Teil 1)</p>
<p>&#8220;Denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne&#8230;&#8221;</p>
<p>schrieb Hermann Hesse einst im &#8220;Glasperlenspiel&#8221;. Und das ist ja das schöne bei allen möglichen Arten von Projekten. Eine tolle Idee nimmt Gestalt an und erfüllt uns mit schönen, blumigen Zukunftsbildern.<br />
Dann überkommt uns der Drang, sofort loszulegen. Oder jemand bietet uns an, an einem Kunstprojekt teilzunehmen. Und los gehts&#8230;</p>
<p>Die ersten Schritte nehmen wir noch im Sprint. Bald aber werden die Beine merklich schwerer. Spätestens wenn die langweilige Routinearbeit anfängt, fragen wir uns, warum wir überhaupt losgelaufen sind. Das Projekt fordert eigentlich mehr, als wir zu geben bereit sind und wird zur ungeliebten Pflichtaufgabe oder verläuft im Sande.</p>
<p>&#8220;Haben uns verirrt, kommen aber gut voran&#8221;,</p>
<p>überschrieb Tom DeMarco ein Kapitel in seinem sehr lesenswerten und kurzweiligen Buch &#8220;Spielräume&#8221;, in den es um das kopflose Agieren in Projekten ging &#8211; und wie es besser geht.</p>
<p>Bevor wir uns in neue Aufgaben stürzen, <span id="more-98"></span>sollten wir also erst wenigsten kurz innehalten (besser aber etwas länger) und uns einige kritische Fragen beantworten.</p>
<p style="padding-left: 30px;">- Was bringt mir dieses Projekt?<br />
- Liegt es auf dem Weg zu was-auch-immer-ich-erreichen-will? Bringt es mich also meinen<br />
Zielen näher?<br />
- Welche Ressourcen (Geld, Zeit, Hilfe, Rücksicht der Familie) brauche ich tatsächlich?<br />
- Was hängt an Folgeaufwand noch an dem Projekt?<br />
- Kann ich meine Ziele nicht einfacher erreichen?<br />
- Wie sieht der Plan B aus, wenn es schief geht?</p>
<p>Das Leben wird allerdings spannender, wenn wir keine einzige dieser Fragen stellen, denn &#8220;hinter jeder Ecke lauern neue Richtungen&#8221;.</p>
<p>Alle, die es etwas ruhiger mögen, können sich mit den Fragen oben beschäftigen und mit solchen, die ihnen sonst noch einfallen.</p>
<p>Wer das alles aber als zu kopflastig ansieht, kann zu einem schlichten Hausmittel greifen: einfach einige Zeit vergehen lassen. Die Euphorie der &#8220;ersten Stunde&#8221; verfliegt schnell. Wenn die Idee über Wochen oder Monate frisch bleibt und weiter drängelt, könnte sie ja doch genügend Substanz haben, um es zu probieren.</p>
<p>Literatur zu Projektmanagement gibt es inzwischen Regalweise. Viele Bücher sind jedoch auf Projekte in großen Unternehmen bzw. in Projekt-Teams ausgerichtet und mit ausgefuchsten mathematischen Berechnungen angereichert.</p>
<p>Für EinzelkämperInnen und Nicht-Betriebswissenschaftler sind hier meine Empfehlungen:</p>
<p>Tom DeMarco, Spielräume,<br />
Hanser, ISBN 3-446-21665-0</p>
<p>Boy / Dudek / Kuschel, Projektmanagement,<br />
Gabal, ISBN 3-930799-01-4</p>
<p>Wilfried Reiter, Projektmanagement für Einzelkämpfer,<br />
Hoffmann und Campe, ISBN 3-455-09473-2</p>
<p>Rainer Scheer, Serie Projektmanagement<br />
KunstWerk | Blog | Infos [mit anderen Worten: Serie wird fortgesetzt]</p>
<p>Nächstes Thema:<br />
Mindmaps zur Projektplanung nutzen</p>
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