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	<title>KunstWerk &#124; Blog &#124; Infos &#187; Buchtipp</title>
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	<description>News - Berichte - Praxiswissen</description>
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		<title>Projekte ohne Fehlstart</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 07:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Scheer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxiswissen]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Effektivität]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor wir ein Projekt starten, sollten wir uns einige kritische Fragen stellen. Sonst laufen wir Gefahr, das es im Sande verläuft oder im Fiasko endet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Serie Projektmanagement</strong> (Teil 1)</p>
<p>&#8220;Denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne&#8230;&#8221;</p>
<p>schrieb Hermann Hesse einst im &#8220;Glasperlenspiel&#8221;. Und das ist ja das schöne bei allen möglichen Arten von Projekten. Eine tolle Idee nimmt Gestalt an und erfüllt uns mit schönen, blumigen Zukunftsbildern.<br />
Dann überkommt uns der Drang, sofort loszulegen. Oder jemand bietet uns an, an einem Kunstprojekt teilzunehmen. Und los gehts&#8230;</p>
<p>Die ersten Schritte nehmen wir noch im Sprint. Bald aber werden die Beine merklich schwerer. Spätestens wenn die langweilige Routinearbeit anfängt, fragen wir uns, warum wir überhaupt losgelaufen sind. Das Projekt fordert eigentlich mehr, als wir zu geben bereit sind und wird zur ungeliebten Pflichtaufgabe oder verläuft im Sande.</p>
<p>&#8220;Haben uns verirrt, kommen aber gut voran&#8221;,</p>
<p>überschrieb Tom DeMarco ein Kapitel in seinem sehr lesenswerten und kurzweiligen Buch &#8220;Spielräume&#8221;, in den es um das kopflose Agieren in Projekten ging &#8211; und wie es besser geht.</p>
<p>Bevor wir uns in neue Aufgaben stürzen, <span id="more-98"></span>sollten wir also erst wenigsten kurz innehalten (besser aber etwas länger) und uns einige kritische Fragen beantworten.</p>
<p style="padding-left: 30px;">- Was bringt mir dieses Projekt?<br />
- Liegt es auf dem Weg zu was-auch-immer-ich-erreichen-will? Bringt es mich also meinen<br />
Zielen näher?<br />
- Welche Ressourcen (Geld, Zeit, Hilfe, Rücksicht der Familie) brauche ich tatsächlich?<br />
- Was hängt an Folgeaufwand noch an dem Projekt?<br />
- Kann ich meine Ziele nicht einfacher erreichen?<br />
- Wie sieht der Plan B aus, wenn es schief geht?</p>
<p>Das Leben wird allerdings spannender, wenn wir keine einzige dieser Fragen stellen, denn &#8220;hinter jeder Ecke lauern neue Richtungen&#8221;.</p>
<p>Alle, die es etwas ruhiger mögen, können sich mit den Fragen oben beschäftigen und mit solchen, die ihnen sonst noch einfallen.</p>
<p>Wer das alles aber als zu kopflastig ansieht, kann zu einem schlichten Hausmittel greifen: einfach einige Zeit vergehen lassen. Die Euphorie der &#8220;ersten Stunde&#8221; verfliegt schnell. Wenn die Idee über Wochen oder Monate frisch bleibt und weiter drängelt, könnte sie ja doch genügend Substanz haben, um es zu probieren.</p>
<p>Literatur zu Projektmanagement gibt es inzwischen Regalweise. Viele Bücher sind jedoch auf Projekte in großen Unternehmen bzw. in Projekt-Teams ausgerichtet und mit ausgefuchsten mathematischen Berechnungen angereichert.</p>
<p>Für EinzelkämperInnen und Nicht-Betriebswissenschaftler sind hier meine Empfehlungen:</p>
<p>Tom DeMarco, Spielräume,<br />
Hanser, ISBN 3-446-21665-0</p>
<p>Boy / Dudek / Kuschel, Projektmanagement,<br />
Gabal, ISBN 3-930799-01-4</p>
<p>Wilfried Reiter, Projektmanagement für Einzelkämpfer,<br />
Hoffmann und Campe, ISBN 3-455-09473-2</p>
<p>Rainer Scheer, Serie Projektmanagement<br />
KunstWerk | Blog | Infos [mit anderen Worten: Serie wird fortgesetzt]</p>
<p>Nächstes Thema:<br />
Mindmaps zur Projektplanung nutzen</p>
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