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Georg Arfmann

Bildhauer - Restaurator - Designer

Der gebürtige Bremer Georg Arfmann, Jahrgang 1927, beginnt 1944 eine Steinmetz- und Steinbildhauerlehre, die er nach einer Unterbrechung durch die Einziehung zum „Reichsarbeitsdienst“ abschließt. Von 1946 – 50 studiert er Bildhauerei an der Staatlichen Kunstschule in Bremen. Seither ist er als freier Bildhauer tätig.
In der Folgezeit beschäftigt sich Georg Arfmann verstärkt mit der Rekonstruktion und Restaurierung zahlreicher Bauwerke und Fassaden in Bremen, Hannover, Hildesheim, Norden und Braunschweig.

Salome

Aber auch Neuschöpfungen für öffentliche und private Auftraggeber sowie die erfolgreiche Beteiligung an Ausschreibungen für Kunst am Bau gehören zu seinem Repertoire.
Er zieht 1972  nach Königslutter, wo er bis 1983 als Fachlehrer an der Steinmetz- und Steinbildhauerschule in Königslutter arbeitet.
Im Jahr 1984 wird Georg Arfmann für die Arbeiten am
Leibniz-Haus die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Georg Arfmann ist weiterhin als Bildhauer tätig und seit 2004 Kooperationspartner der KunstWerk artifex GmbH in Braunschweig. Dort werden einige seiner Werke zusammen mit Arbeiten von Jürgen Eimecke, Magnus Kleine-Tebbe und Rainer Scheer präsentiert.

Für die Wallhalla in Regensburg fertigt er 2007 die Büste des Mathematiker Carl Friedrich Gauß.
 

Künstlerischer Schwerpunkt

Das Hauptthema des Bildhauers Georg Arfmann ist die Darstellung von Mensch und Tier in Stein und Bronze. Die Arbeiten sind meist realistisch oder leicht stilisiert. Die menschlichen Figuren „bewegen“ sich eher dezent, die Tierskulpturen oft sehr stark. Dadurch wirken sie äußert lebendig. Unterstützt wird dieser Eindruck durch die treffsichere Wahl interessanter Oberfächenbearbeitungen.

Georg Arfmann kann insgesamt zu einer tradionellen Richtung der Bildhauerei gezählt werden. Dennoch überzeugen auch seine stärker stilisierten und abstrakten Werke durch energiereiche Bewegungen und eine anmutige Linienführung.

Im Atelier

Arbeiten im öffentlichen Raum

Brasilien
Kopie des Bremer Roland (Höhe 7,5 m) für die Stadt Rolandia

Braunlage
Schaffung des Eichhörnchen-Brunnens

Braunschweig
Erstellung des Löwen und des Falken als Giebelbekrönung der Burg Dankwarderode

Gestaltung von zwei zwölf Meter hohen Glasfenstern und weiteren Glasbeton-Elementen für die Paul-Gerhard-Kirche sowie ein zwei Meter großes Bronzekreuz für die St.-Lukas-Kirche

Spargelstecherinnen aus Bronze in Schwülper

Vier lebensgroße Bronze-Figuren „Bauern bei der Rübenernte“ in Meine

Bremen
Rekonstruktion zahlreicher Bauwerke: u.a. Gewerbehaus, Bürgerhaus, Sparkasse am Markt, Giebelfigur und Löwen am Haus Schütting, Fassadenschmuck am Bankhaus Neelmeyer, Löwenwappen am Deuschen Haus, Kopien der Rathausfiguren „Plato der Weise“ und „Kurfürst von Bayern“.

Neuschöpfungen der Bremer Stadtmusikanten am Hotel Schaper-Siedenburg, des Eichhörnchen-Brunnens vor der Sparkasse Waller Heerstraße, des Revolutionsdenkmals „Räte-Republik“ (Höhe 4,60 m) auf dem Waller Friedhof und von vier Figuren am Haus Jacobs Kaffee.

Wettbewerbsarbeiten „Kunst am Bau“: Wandrelief für die Roland-Kaserne (3x3 m), Wandrelief für die Stadtbibliothek in Bremen-Lesum (5 x 3,75 m), lebensgroße Ponygruppe für eine Aumunder Schule.

Bremerhaven
Zwei Brunnenanlagen

Emden
Steinreliefs am Rathaus

Hankensbüttel
Ausführung einer großen Schweinegruppe mit Mädchen aus Bronze

Hannover
Rekonstruktion der Fassade des Leibniz-Hauses; Georg von Cöllin-Haus und Giebelbekrönungen der Duve-Kapelle der Kreuzkirche

Neuschöpfungen der Bronzebüste des Gründers der Tierärzlichen Hochschule sowie vier Sandstein-Medallions (2 m Durchm.) für die U-Bahn-Station „Braunschweiger Platz“

Hildesheim
Rekonstruktionen des Marktbrunnens, des Roland-Hauses und teilweise der Kaiserhaus-Fassade

Neuschöpfung einer Relief-Steinsäule mit Bronzeplatten für den Nämisch-Park

Königslutter
Kräuterweib aus Bronze vor der Dom-Apotheke

Norden
Rekonstruktion von Figuren, Wappen und Schriftband für die Ludgeri-Kirche

Regensburg
Büste des Mathematikers Carl Friedrich Gauß für die Wallhalla (2007)

Scheden
Erstellung des Quantz-Denkmals aus Bronze (Quantz war Querflötenlehrer von Friedrich dem Großen)

Wittingen
Neuschöpfungen des Gänseliesel-Brunnens, einer lebensgroßen Figurengruppe aus Bronze mit Bauer, Kuh, Pferd und Kind sowie die Erstellung des Schusterjungen, des Braumeisters, einer Gutenberg-Plastik mit Jünger für die Druckerei Neef + Stumme und das Stadtwappen (Kalksteinsäule mit Bronzelöwen)

Wolfsburg
Schweinerotte mit Hütejungen (Bronze und Stein) in Vorsfelde

 

 

 

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